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  • 31 Dec 2014
    Meine Familie und meine Freunde schauten mich erschrocken und überrascht an, als ich meine Interesse und Liebe gegenüber dem Islam deutlich offen darlegte. "Es ist ja in Ordnung, wenn du Interesse zeigst- aber konvertieren? Spinnst du?!". Wenn überhaupt eine Religion, dann das Christentum-  meine Schwester fragte mal "Du, wir haben so eine freie Reigion, warum willst du davon weg und dich so derart einschränken?". Der Pfarrer unseres kleinen Dorfes, mit dem ich lange Gespräche führte, betonte immer wieder, dass es wichtig sei, an der zwischenreligiösen Kommunikation zu arbeiten, statt zu konvertieren- dies sei schwachsinnig.   Ökomene funktioniert jedoch nur, wenn es von der Gesellschaft anerkannte "deutsche" Reigionen sind, wie immerwieder auffällt. Meine Großmutter gab meiner Schwester den Ratschlag (mich hat sie bereits aufgegeben), sich ja einen deutschen Mann zu suchen, da man mit Muslimen "nichts anfangen" könnte. Das auch Deutsche Muslime sein können- unvorstellbar.Wie funktioniert es, Menschen, die sich derart in ihrer Schiene festgefahren haben, zu bewegen, zuzuhören? Solche Menschen, die den Islam als vollkommen überholt und frauenunterdrückend ansehen? Das Beste ist wohl, vorzuleben.    Jeder Prophet und jede heilige Schrift lehrt uns die Liebe zu den Eltern und die Nächstenliebe- warum sie also aufgeben?Manchmal bringen Worte nicht viel- als leere Hülle, die in den Köpfen aussortiert und in den imaginären Papierkorb abgeschoben werden...Nicht verstecken und klein beigeben, egal, wie schwer die Umstände sind, wie makaber die Gegenargumente: Allah verspricht uns im Qur'an, dass er niemandem mehr Lasten aufbürgt als dieser tragen kann!Doch dürfen wir nie vergessen, dass nicht wir diejenigen sind, die richten dürfen- das kann uns darf allein Allah (gerade was den Begriff des "Ungläubigen" betrifft, der oft heftigst diskutiert wird).   Natürlich ist es einen jeden Muslims Pflicht, auf die Fehler anderer hinzuweisen, doch, wie im heiligen Qur'an steht: "Euch euer Glaube, und mir mein Glaube" (109:6), denn ich glaube nicht an das, was ihr glaubt und ihr nicht an das, was ich glaube. Und das ist völlig normal. Schließlich dient der Glaube/die Religion als Grundgerüst eines jeden Lebens- jedem seine Sache.   Doch, was denkt ihr? Haben sich die grundlegenden Charaktereigenschaften der Menschheit im Laufe der Jahrhunderte verändert? Ich finde nicht und deshalb veralten auch Religionen nicht in dem, was sie uns zu unserem eigenen Schutz vorschreiben. Schließlich hat Allah Mohammed (sas) und den heiligen Qur'an auf die Erde geschickt, um uns Gutes zu tun und den rechten Weg zu lehren. Natürlich gilt das nicht nur für Mohammed (sas) und den Qur'an, sondern für alle heiligen Schriften und alle Propheten, die nie etwas anderes gepredigt haben. Eines der wichtigsten Themen die Liebe. Die Liebe von Allah zu uns und von uns zu Allah.Wenn also alle großen Weltreligionen die gleichen Grundlagen- den gleichen Gott haben...warum spricht man dann nicht miteinander? Durch Missverständnisse, die durch mangelnde Kommunikation entstehen, kommen Hass und Krieg.  Ausgrenzung, Lästereien und Vorurteile sind für uns alltägliche Dinge- lasst sie uns doch gemeinsam angehen! Den Menschen vorleben, an was wir glauben, wer wir sind und Liebe sähen!Vielleicht erwächst dadurch mal ein großer Baum des Friedens. :)Asalamu Alaikum, Schwestern und Brüder.
    2694 Posted by Mariam Sa
  • Meine Familie und meine Freunde schauten mich erschrocken und überrascht an, als ich meine Interesse und Liebe gegenüber dem Islam deutlich offen darlegte. "Es ist ja in Ordnung, wenn du Interesse zeigst- aber konvertieren? Spinnst du?!". Wenn überhaupt eine Religion, dann das Christentum-  meine Schwester fragte mal "Du, wir haben so eine freie Reigion, warum willst du davon weg und dich so derart einschränken?". Der Pfarrer unseres kleinen Dorfes, mit dem ich lange Gespräche führte, betonte immer wieder, dass es wichtig sei, an der zwischenreligiösen Kommunikation zu arbeiten, statt zu konvertieren- dies sei schwachsinnig.   Ökomene funktioniert jedoch nur, wenn es von der Gesellschaft anerkannte "deutsche" Reigionen sind, wie immerwieder auffällt. Meine Großmutter gab meiner Schwester den Ratschlag (mich hat sie bereits aufgegeben), sich ja einen deutschen Mann zu suchen, da man mit Muslimen "nichts anfangen" könnte. Das auch Deutsche Muslime sein können- unvorstellbar.Wie funktioniert es, Menschen, die sich derart in ihrer Schiene festgefahren haben, zu bewegen, zuzuhören? Solche Menschen, die den Islam als vollkommen überholt und frauenunterdrückend ansehen? Das Beste ist wohl, vorzuleben.    Jeder Prophet und jede heilige Schrift lehrt uns die Liebe zu den Eltern und die Nächstenliebe- warum sie also aufgeben?Manchmal bringen Worte nicht viel- als leere Hülle, die in den Köpfen aussortiert und in den imaginären Papierkorb abgeschoben werden...Nicht verstecken und klein beigeben, egal, wie schwer die Umstände sind, wie makaber die Gegenargumente: Allah verspricht uns im Qur'an, dass er niemandem mehr Lasten aufbürgt als dieser tragen kann!Doch dürfen wir nie vergessen, dass nicht wir diejenigen sind, die richten dürfen- das kann uns darf allein Allah (gerade was den Begriff des "Ungläubigen" betrifft, der oft heftigst diskutiert wird).   Natürlich ist es einen jeden Muslims Pflicht, auf die Fehler anderer hinzuweisen, doch, wie im heiligen Qur'an steht: "Euch euer Glaube, und mir mein Glaube" (109:6), denn ich glaube nicht an das, was ihr glaubt und ihr nicht an das, was ich glaube. Und das ist völlig normal. Schließlich dient der Glaube/die Religion als Grundgerüst eines jeden Lebens- jedem seine Sache.   Doch, was denkt ihr? Haben sich die grundlegenden Charaktereigenschaften der Menschheit im Laufe der Jahrhunderte verändert? Ich finde nicht und deshalb veralten auch Religionen nicht in dem, was sie uns zu unserem eigenen Schutz vorschreiben. Schließlich hat Allah Mohammed (sas) und den heiligen Qur'an auf die Erde geschickt, um uns Gutes zu tun und den rechten Weg zu lehren. Natürlich gilt das nicht nur für Mohammed (sas) und den Qur'an, sondern für alle heiligen Schriften und alle Propheten, die nie etwas anderes gepredigt haben. Eines der wichtigsten Themen die Liebe. Die Liebe von Allah zu uns und von uns zu Allah.Wenn also alle großen Weltreligionen die gleichen Grundlagen- den gleichen Gott haben...warum spricht man dann nicht miteinander? Durch Missverständnisse, die durch mangelnde Kommunikation entstehen, kommen Hass und Krieg.  Ausgrenzung, Lästereien und Vorurteile sind für uns alltägliche Dinge- lasst sie uns doch gemeinsam angehen! Den Menschen vorleben, an was wir glauben, wer wir sind und Liebe sähen!Vielleicht erwächst dadurch mal ein großer Baum des Friedens. :)Asalamu Alaikum, Schwestern und Brüder.
    Dec 31, 2014 2694
  • 29 Dec 2014
    Genauso wie es nicht „den“ Islam oder „die“ Muslime gibt, gibt es auch nicht „den“ Atheismus oder „die“ Atheisten. Auch unter Atheisten gibt es viele Unterschiede und Meinungsverschiedenheiten. Aber eins ist allen Atheisten und der atheistischen Sicht gemein: das Nichtvorhandensein eines Weltbildes. Atheisten machen es sich mit ihrer Kritik an Religionen oft zu einfach. Statt die Gläubigen zu verunglimpfen, sollten sie ihnen ein eigenes Weltbild entgegensetzen. Eine Alternative. Aber die fehlt dem Atheismus. Anstatt nur die Religion anderer zu kritisieren, sollten sich Atheisten lieber festlegen und ihr Weltbild preisgeben. Beim Thema Weltbild werden viele Atheisten kleinlauter und wollen sich nicht festlegen. Atheisten wollen sich nicht angreifbar machen. Kein Wunder: die atheistische Sicht ist nicht verifizierbar und kann daher keinen Anspruch auf absolute „Wahrheit“ erheben. Wenn doch, ist der Atheismus dann eine Religion? Atheismus ist und war nie eine Alternative zur Religion. Im Gegenteil, der Atheismus war und ist immer nur eine billige Kopie von Religion. Bei den religiösen Feiertagen wurden alle religiösen Feiertage in atheistische Feiertage erklärt. Hier einige Beispiele: Aus der Heiligen Nacht und der Geburt Jesu wurde X-Mas, aus dem Reformationstag wurde Halloween und aus Christi Himmelfahrt der (besoffene) Vatertag. Nichts neues brachte der Atheismus, er stülpte sich lediglich vorhandenes über und nannte es sein Eigen. Atheisten argumentieren gerne, dass der Glaube (Religion) Unsinn sei und abgeschafft gehöre, damit die Welt besser werde. Dabei „glaubt“ jeder Mensch, auch ein Atheist, an etwas, in dem Sinne, dass er etwas für „die“ Wahrheit hält. In dem Sinne sind auch Atheisten nicht fern vom Glauben. Egal WAS wir sind, ob nun Atheist, Btheist oder Ctheist, jeder von uns wird als Mensch geboren. Aber WIE wir sind oder werden entscheiden unsere Entscheidungen für oder gegen die Menschlichkeit. Nur was ist „die“ Menschlichkeit? Das definieren fast alle Religionen anders. Nur der Atheismus hat keine Definition für Menschlichkeit, geschweige denn ein Weltbild. Weder ist der Atheismus eine Alternative zur Religion, noch hat der Atheismus eine Alternative parat. Noch weiter: der Atheismus (Parasit) braucht die Religion, als Gegenpart. WaSalam und Moin
    2173 Posted by Hassan Mohsen
  • Genauso wie es nicht „den“ Islam oder „die“ Muslime gibt, gibt es auch nicht „den“ Atheismus oder „die“ Atheisten. Auch unter Atheisten gibt es viele Unterschiede und Meinungsverschiedenheiten. Aber eins ist allen Atheisten und der atheistischen Sicht gemein: das Nichtvorhandensein eines Weltbildes. Atheisten machen es sich mit ihrer Kritik an Religionen oft zu einfach. Statt die Gläubigen zu verunglimpfen, sollten sie ihnen ein eigenes Weltbild entgegensetzen. Eine Alternative. Aber die fehlt dem Atheismus. Anstatt nur die Religion anderer zu kritisieren, sollten sich Atheisten lieber festlegen und ihr Weltbild preisgeben. Beim Thema Weltbild werden viele Atheisten kleinlauter und wollen sich nicht festlegen. Atheisten wollen sich nicht angreifbar machen. Kein Wunder: die atheistische Sicht ist nicht verifizierbar und kann daher keinen Anspruch auf absolute „Wahrheit“ erheben. Wenn doch, ist der Atheismus dann eine Religion? Atheismus ist und war nie eine Alternative zur Religion. Im Gegenteil, der Atheismus war und ist immer nur eine billige Kopie von Religion. Bei den religiösen Feiertagen wurden alle religiösen Feiertage in atheistische Feiertage erklärt. Hier einige Beispiele: Aus der Heiligen Nacht und der Geburt Jesu wurde X-Mas, aus dem Reformationstag wurde Halloween und aus Christi Himmelfahrt der (besoffene) Vatertag. Nichts neues brachte der Atheismus, er stülpte sich lediglich vorhandenes über und nannte es sein Eigen. Atheisten argumentieren gerne, dass der Glaube (Religion) Unsinn sei und abgeschafft gehöre, damit die Welt besser werde. Dabei „glaubt“ jeder Mensch, auch ein Atheist, an etwas, in dem Sinne, dass er etwas für „die“ Wahrheit hält. In dem Sinne sind auch Atheisten nicht fern vom Glauben. Egal WAS wir sind, ob nun Atheist, Btheist oder Ctheist, jeder von uns wird als Mensch geboren. Aber WIE wir sind oder werden entscheiden unsere Entscheidungen für oder gegen die Menschlichkeit. Nur was ist „die“ Menschlichkeit? Das definieren fast alle Religionen anders. Nur der Atheismus hat keine Definition für Menschlichkeit, geschweige denn ein Weltbild. Weder ist der Atheismus eine Alternative zur Religion, noch hat der Atheismus eine Alternative parat. Noch weiter: der Atheismus (Parasit) braucht die Religion, als Gegenpart. WaSalam und Moin
    Dec 29, 2014 2173
  • 13 Dec 2014
    Mein Versuch einen Roman zu schreiben. Was sagt Ihr dazu?   Freue mich auf Euren Feedback/Kritik.   Vielen Dank!     Salaam, Orhan       VERURTEILT ZU LIEBEN   Kapitel 1  “Kannst du dir vorstellen, mich zu heiraten?” fragte ich sie entschlossen. Ich war mir todsicher, dass sie diese Frage nicht anders beantworten konnte als mit „Ja“. Und das nicht deshalb, weil ich ein extrem gut aussehender Mann war oder unheimlich überzeugt von mir war. Es war ein sicheres Gefühl, das mir sagte, dass diese Frau zu mir gehörte, wie der Kern in die Frucht. Sie war das fehlende Puzzlestück in meinem Puzzle. Zwischen meiner Frage und Ihrer Antwort lag eine Zeitspanne von weniger als 10 Sekunden, doch für mich schien es als eine halbe Ewigkeit. Wie fremd-besetzt lies sie meine Hand los, verblüfft von ihrem Verhalten, mir ihre Hand ausgestreckt zu haben, nachdem ich sie mit dem islamischen Gruß begrüßte und ihr meine Hand hinhielt. Sie schaute mich mit großen braunen Augen an. Sie hatte die schönsten funkelnden braunen Augen, in die ich jemals hineinblicken durfte. Sie war so schön, dasskein Auge je zuvor gesehen hatte.   Ihre zarte Stimme betörte meine Sinne wie der Wein den Trinkenden. Denn kein Gehör hatte je zuvor ihre Stimme vernommen und sie war eine makellose Frau, die sich kein Herz je zuvor gewünscht hatte oder sich der Verstand vorgestellt hatte. Ich begann den Sinn der Schönheit zu erforschen. Ich suchte eine Antwort auf die Frage, warum wir den Schönheiten dieser Welt verfallen sind. Ob menschliche Schönheit, die Schönheit in der Natur oder eine andere Form der Schönheit,sie fasziniert jeden, nur warum ist das so. Ich wollte wissen, warum große Kulturen an der Schönheit zerbrachen.     Um welche Art von Schönheit es sich handelt, spielte keine Rolle. Doch an jenem Tag war es mir vergönnt, eine Antwort zu erhalten. Ich glaube, selbst Shakespeares Sprachstil wäre zu bescheiden, um ihre Schönheit zu beschreiben. Seit der ersten Begegnung wussten wir, dass wir für füreinander bestimmt waren, auch wenn ich es mehr wusste als sie, sollten wir nicht sofort zusammenkommen. Denn jeder Liebesgeschichte geht eine Leidensgeschichte voraus, lehrt uns die Liebesgeschichte von Romeo und Julia, von Leyla und Madschnun. Ich war nicht darin geübt, Fragen dieser Art zu stellen und schon gar nicht in einem Supermarkt zwischen den Regalen für Pflegeartikel.   Noch weniger war ich darauf vorbereitet, mit einer Antwort umzugehen, wenn sie „Ja“ lauten würde. Aber wie sollte ich reagieren, wenn sie meine Frage verneinte, fragte ich mich. Bevor ich mir selbst eine Antwort geben konnte, hörte ich ihre Worte, „Ich stecke gerade in einer Scheidung und habe keinen Kopf dafür.“ Ich weiß nicht warum, aber ihre Worten schienen durch einen Übersetzungskanal in meinem Gehirn zu laufen und die übersetzte Botschaft sagte mir: „Eigentlich will ich dich heiraten, aber nur jetzt kann ich es dir nicht sagen. Ich brauche etwas Zeit“. Dies beruhigte mich ungemein, obgleich ihre Worte den Spross der Hoffnung in mir zu ersticken drohten.   Ihre zwei Kinder holten mich aus meiner Trance zurück in die Gegenwart und ließen mich erkennen, dass sie kein Interesse hatte. Ich verabschiedete mich höflich und unsere Wege trennten sich. Es war eine Trennung mit Wiedersehen, ohne dass ich es wusste. Aber ich konnte es spüren. Ich wusste es, aber ich konnte es nicht ausdrücken. Ich konnte es empfinden, war aber unfähig, es zu erklären. Was mir aber blieb, war ihr Name, Jamila. Auf den Heimweg konnte ich an nichts anderes denken als nur an sie. Ich fasste diese Gedanken in einem Gedicht zusammen und stellte mir vor, wie ich ihr diese Zeilen vortrug:   Du bist Balsam für meine Augen Die Vervollkommnung meines Glaubens Wenn ich dich sehe, spüre ich Gottesnähe Du bist kein Engel, nein! Und kannst nicht vom Himmel sein. Denn du hast mir das Herz gestohlen. Sag ist es nicht verhohlen, mir zu sagen ich soll leben ohne Herzen in der Brust, ohne Liebe ohne Lust, ist der Mensch nur ein Tier, ein Gefangener seiner Gier.                   +++++++++++++++++       Einige Jahre zuvor. Ich packte eine Sporttasche und war im Begriff das Haus zu verlassen. Es war ein schönes großes Fachwerkhaus, in dem die Eltern meiner damaligen Freundin Sonja wohnten. Als ich mich zur Tür umdrehte, stand Sonja vor mir. „Schatz, was machst du denn hier?“ fragte ich sie verwundert. Denn ich wusste, ihre Tante aus Australien hatte ihr ein Flugticket geschickt und ich selbst hatte sie am Frankfurter Flughafen verabschiedet. Sonjas lange Haare waren offen und mir schien es als würde ein leichter Wind durch ihre goldene Haare wehen.   Sie schaute mich fast leblos an, mit einem Ausdruck vom Abschied. „Baby, seit wann bist du zurück. Wie bist du her gekommen?“, wollte ich wissen. Sie kam auf mich zu und umarmte mich. Ich hörte sie schluchzen. „Liebes, ist alles in Ordnung bei dir, was ist los?“ Langsam löste sie sich aus meiner Umarmung und schüttelte den Kopf.   Ihre eindringlichen, messerscharfen Blicke spüre ich noch bis heute auf mir, als ob ich ständig unter Beobachtung stünde. Sie schaute mich an und ich sah ihre in Tränen ertränktenblauen Augen. Sie schüttelte den Kopf. „Schatz, wir stürzen ab. Die Maschine stürzt ab.“ „Liebes, was erzählst du da!?“ redete ich auf sie ein. „Ich bin gekommen, um mich zu verabschieden.“ „Nein Liebes, es ist alles in Ordnung. Du bist hier bei mir.“ Ich umarmte und presste sie fest an meinem Körper.      Plötzlich explodierte die Tür hinter ihr und ein gewaltiger Sog riss sie aus meinen Armen. Ich wachte nass verschwitzt auf. Das Dachfenster war halb offen. Es regnete hinein und mein Bett war halbdurchnässt. Mein digitaler Wecker zeigte die Uhrzeit an. Es war 11:53 Uhr. Ich eilte zum Telefon und tippte eine Nummer. Ich zitterte am ganzen Körper und vertippte mich mehr Mals. Ich atmete tief ein und konzentrierte mich auf die Telefonnummer, die ich eigentlich auswendig konnte. Nach mehrfachem Läuten hob schließlich jemand ab. Es war die Mutter von Sonja, Johanna. Johanna war eine Frau Mitte 50 und lebte mit ihrem Lebenspartner in dem großen Haus zusammen, das sie von ihrem Ex-Mann bekam.     Ich bat sie schnell zu mir nach Hause zu kommen und legte auf. Während der Kaffee fertig kochte, stand ich unter der Dusche.  Als Johanna endlich da war, erzählte ich ihr von meinem Traum. „Rohan, du machst dir unnötig Sorgen. Sonja fliegt nicht zum ersten Mal so einen langen Flug.“ Ich war durcheinander und bemühte mich, beherrscht zu wirken. Denn ich wollte sie nicht auch in Angst und Schrecken versetzen. „Sicher hast du Recht“, zwang ich mich zu sagen.   „Und, hast du schon mit deiner Bachelorarbeit angefangen?“ lenkte sie vom Thema ab. „Als ob ich jetzt im Stande wäre nur einziges Wort zu schreiben.“ Erst jetzt verriet mir Johanna, wieso sie derart schnell bei mir sein konnte. Sie hatte ohnehin einen Termin in der Nähe, zu dem sie jetzt aufbrechen musste. Sie stand auf und verabschiedete sich.     Auf dem Weg zur Tür gab sie mir einen Rat: „Junge, sieh zu, dass du mit deiner Bachelorarbeit anfängst.“  Doch in meinem Kopf schwirrte nur ein Wort: Sonja! Der Courser blinkte auf dem weißen, leeren Textdokument. Mit meinem Laptop auf dem Schoß saß ich auf mein Bett und blickte ich aus dem Dachfenster in den blauen Himmel. Der Regen hatte aufgehört. Die Vögel zwitscherten in den Nachmittag Tag. Niemand außer mir war zu Hause.   Leichte kühle Brise legte sich auf meinen Körper und brachte ihn zum zittern. Sonja nannte mich oft „Frostbeutel“, weil ich im Gegensatz zu ihr Kälte nicht ertragen konnte. Der schrille Klingelton meines Mobiltelefons lies mich zusammen zucken. Ich hatte Angst abzuheben, denn die Nummer, die mich anrief, war unterdrückt. Ich malte mir aus, dass es die Polizei war und mir mitteilen wollte, dass Sonja.... Ich konnte und wollte diesen Gedanken nicht zu Ende denken und hob hastig ab. Es war mein Kumpel, Rafael. „Hey Rohan, ich hab gehört, du bist wieder da!?“ Sofort erkannte ich seine Stimme. Ein erleichtertes „Ja“ brach aus mir aus. In seinen Ohren muss es geklungen haben wie aus dem Munde eines seit Jahren aus der Haft Entlassenen. „Junge, ich habe dich zwar auch vermisst, aber doch nicht auf diese Art“, scherzte er. Rafael war immer zu Scherzen aufgelegt, immer für einen Joke bereit.   „Heute Abend hol ich dich ab und dann machen wir Party.“ Ich hatte keine Lust, mir eine Ausrede einfallen zu lassen und folgte seiner Einladung, was ich nicht hätte besser tun sollen. Und ich lehnte seine Aufforderung in meinen Gedanken ab, bis ich erkennen musste, dass ich in Gegenwart von Sonja, die Wahrheit erzählen musste.     Die Wahrheit über den Abend mit Rafel. Ich saß mit Sonja in ihrem Elternhaus in dem großen Wohnzimmer bei gedimmten Licht. Die Kaminfeuerstelle, spendete eine wohlige Wärme. Doch es war mir alles andere als wohl bei dem Gedanken, für das Worte zu finden, für das es keine Worte geben darf. Aber es war geschehen und ich war schuld daran. Wie sollte ich etwas erklären, an was ich mich selbst nicht erinnern konnte.     Konnte ich mich wirklich nicht daran erinnern, was an jener Nacht mit Rafel geschah oder wollte ich es einfach verdrängen, diese Frage lief vor meinem inneren Auge bis Sonja leibhaftig vor mir auf und ablief und mich zu einer Antwort drängte, berechtigterweise. „Ich finde es gut und mutig, dass du mir die Wahrheit erzählt hast, aber zugleich finde ich es Scheiße, was du gemacht hast. Aber soll das jetzt das Ende unserer Beziehung bedeuten?“ Ich schaute in die Leere und wünschte mir, die Zauberkräfte von Harry Potter zu haben du alles Ungeschehen zu machen. Doch ich war nur Rohan, der seine Freundin betrogen hatte. Ein Herzensbrecher wie er im Buche steht.   Fortsetzung folgt. ...
    3266 Posted by Orhan Sokoli
  • Mein Versuch einen Roman zu schreiben. Was sagt Ihr dazu?   Freue mich auf Euren Feedback/Kritik.   Vielen Dank!     Salaam, Orhan       VERURTEILT ZU LIEBEN   Kapitel 1  “Kannst du dir vorstellen, mich zu heiraten?” fragte ich sie entschlossen. Ich war mir todsicher, dass sie diese Frage nicht anders beantworten konnte als mit „Ja“. Und das nicht deshalb, weil ich ein extrem gut aussehender Mann war oder unheimlich überzeugt von mir war. Es war ein sicheres Gefühl, das mir sagte, dass diese Frau zu mir gehörte, wie der Kern in die Frucht. Sie war das fehlende Puzzlestück in meinem Puzzle. Zwischen meiner Frage und Ihrer Antwort lag eine Zeitspanne von weniger als 10 Sekunden, doch für mich schien es als eine halbe Ewigkeit. Wie fremd-besetzt lies sie meine Hand los, verblüfft von ihrem Verhalten, mir ihre Hand ausgestreckt zu haben, nachdem ich sie mit dem islamischen Gruß begrüßte und ihr meine Hand hinhielt. Sie schaute mich mit großen braunen Augen an. Sie hatte die schönsten funkelnden braunen Augen, in die ich jemals hineinblicken durfte. Sie war so schön, dasskein Auge je zuvor gesehen hatte.   Ihre zarte Stimme betörte meine Sinne wie der Wein den Trinkenden. Denn kein Gehör hatte je zuvor ihre Stimme vernommen und sie war eine makellose Frau, die sich kein Herz je zuvor gewünscht hatte oder sich der Verstand vorgestellt hatte. Ich begann den Sinn der Schönheit zu erforschen. Ich suchte eine Antwort auf die Frage, warum wir den Schönheiten dieser Welt verfallen sind. Ob menschliche Schönheit, die Schönheit in der Natur oder eine andere Form der Schönheit,sie fasziniert jeden, nur warum ist das so. Ich wollte wissen, warum große Kulturen an der Schönheit zerbrachen.     Um welche Art von Schönheit es sich handelt, spielte keine Rolle. Doch an jenem Tag war es mir vergönnt, eine Antwort zu erhalten. Ich glaube, selbst Shakespeares Sprachstil wäre zu bescheiden, um ihre Schönheit zu beschreiben. Seit der ersten Begegnung wussten wir, dass wir für füreinander bestimmt waren, auch wenn ich es mehr wusste als sie, sollten wir nicht sofort zusammenkommen. Denn jeder Liebesgeschichte geht eine Leidensgeschichte voraus, lehrt uns die Liebesgeschichte von Romeo und Julia, von Leyla und Madschnun. Ich war nicht darin geübt, Fragen dieser Art zu stellen und schon gar nicht in einem Supermarkt zwischen den Regalen für Pflegeartikel.   Noch weniger war ich darauf vorbereitet, mit einer Antwort umzugehen, wenn sie „Ja“ lauten würde. Aber wie sollte ich reagieren, wenn sie meine Frage verneinte, fragte ich mich. Bevor ich mir selbst eine Antwort geben konnte, hörte ich ihre Worte, „Ich stecke gerade in einer Scheidung und habe keinen Kopf dafür.“ Ich weiß nicht warum, aber ihre Worten schienen durch einen Übersetzungskanal in meinem Gehirn zu laufen und die übersetzte Botschaft sagte mir: „Eigentlich will ich dich heiraten, aber nur jetzt kann ich es dir nicht sagen. Ich brauche etwas Zeit“. Dies beruhigte mich ungemein, obgleich ihre Worte den Spross der Hoffnung in mir zu ersticken drohten.   Ihre zwei Kinder holten mich aus meiner Trance zurück in die Gegenwart und ließen mich erkennen, dass sie kein Interesse hatte. Ich verabschiedete mich höflich und unsere Wege trennten sich. Es war eine Trennung mit Wiedersehen, ohne dass ich es wusste. Aber ich konnte es spüren. Ich wusste es, aber ich konnte es nicht ausdrücken. Ich konnte es empfinden, war aber unfähig, es zu erklären. Was mir aber blieb, war ihr Name, Jamila. Auf den Heimweg konnte ich an nichts anderes denken als nur an sie. Ich fasste diese Gedanken in einem Gedicht zusammen und stellte mir vor, wie ich ihr diese Zeilen vortrug:   Du bist Balsam für meine Augen Die Vervollkommnung meines Glaubens Wenn ich dich sehe, spüre ich Gottesnähe Du bist kein Engel, nein! Und kannst nicht vom Himmel sein. Denn du hast mir das Herz gestohlen. Sag ist es nicht verhohlen, mir zu sagen ich soll leben ohne Herzen in der Brust, ohne Liebe ohne Lust, ist der Mensch nur ein Tier, ein Gefangener seiner Gier.                   +++++++++++++++++       Einige Jahre zuvor. Ich packte eine Sporttasche und war im Begriff das Haus zu verlassen. Es war ein schönes großes Fachwerkhaus, in dem die Eltern meiner damaligen Freundin Sonja wohnten. Als ich mich zur Tür umdrehte, stand Sonja vor mir. „Schatz, was machst du denn hier?“ fragte ich sie verwundert. Denn ich wusste, ihre Tante aus Australien hatte ihr ein Flugticket geschickt und ich selbst hatte sie am Frankfurter Flughafen verabschiedet. Sonjas lange Haare waren offen und mir schien es als würde ein leichter Wind durch ihre goldene Haare wehen.   Sie schaute mich fast leblos an, mit einem Ausdruck vom Abschied. „Baby, seit wann bist du zurück. Wie bist du her gekommen?“, wollte ich wissen. Sie kam auf mich zu und umarmte mich. Ich hörte sie schluchzen. „Liebes, ist alles in Ordnung bei dir, was ist los?“ Langsam löste sie sich aus meiner Umarmung und schüttelte den Kopf.   Ihre eindringlichen, messerscharfen Blicke spüre ich noch bis heute auf mir, als ob ich ständig unter Beobachtung stünde. Sie schaute mich an und ich sah ihre in Tränen ertränktenblauen Augen. Sie schüttelte den Kopf. „Schatz, wir stürzen ab. Die Maschine stürzt ab.“ „Liebes, was erzählst du da!?“ redete ich auf sie ein. „Ich bin gekommen, um mich zu verabschieden.“ „Nein Liebes, es ist alles in Ordnung. Du bist hier bei mir.“ Ich umarmte und presste sie fest an meinem Körper.      Plötzlich explodierte die Tür hinter ihr und ein gewaltiger Sog riss sie aus meinen Armen. Ich wachte nass verschwitzt auf. Das Dachfenster war halb offen. Es regnete hinein und mein Bett war halbdurchnässt. Mein digitaler Wecker zeigte die Uhrzeit an. Es war 11:53 Uhr. Ich eilte zum Telefon und tippte eine Nummer. Ich zitterte am ganzen Körper und vertippte mich mehr Mals. Ich atmete tief ein und konzentrierte mich auf die Telefonnummer, die ich eigentlich auswendig konnte. Nach mehrfachem Läuten hob schließlich jemand ab. Es war die Mutter von Sonja, Johanna. Johanna war eine Frau Mitte 50 und lebte mit ihrem Lebenspartner in dem großen Haus zusammen, das sie von ihrem Ex-Mann bekam.     Ich bat sie schnell zu mir nach Hause zu kommen und legte auf. Während der Kaffee fertig kochte, stand ich unter der Dusche.  Als Johanna endlich da war, erzählte ich ihr von meinem Traum. „Rohan, du machst dir unnötig Sorgen. Sonja fliegt nicht zum ersten Mal so einen langen Flug.“ Ich war durcheinander und bemühte mich, beherrscht zu wirken. Denn ich wollte sie nicht auch in Angst und Schrecken versetzen. „Sicher hast du Recht“, zwang ich mich zu sagen.   „Und, hast du schon mit deiner Bachelorarbeit angefangen?“ lenkte sie vom Thema ab. „Als ob ich jetzt im Stande wäre nur einziges Wort zu schreiben.“ Erst jetzt verriet mir Johanna, wieso sie derart schnell bei mir sein konnte. Sie hatte ohnehin einen Termin in der Nähe, zu dem sie jetzt aufbrechen musste. Sie stand auf und verabschiedete sich.     Auf dem Weg zur Tür gab sie mir einen Rat: „Junge, sieh zu, dass du mit deiner Bachelorarbeit anfängst.“  Doch in meinem Kopf schwirrte nur ein Wort: Sonja! Der Courser blinkte auf dem weißen, leeren Textdokument. Mit meinem Laptop auf dem Schoß saß ich auf mein Bett und blickte ich aus dem Dachfenster in den blauen Himmel. Der Regen hatte aufgehört. Die Vögel zwitscherten in den Nachmittag Tag. Niemand außer mir war zu Hause.   Leichte kühle Brise legte sich auf meinen Körper und brachte ihn zum zittern. Sonja nannte mich oft „Frostbeutel“, weil ich im Gegensatz zu ihr Kälte nicht ertragen konnte. Der schrille Klingelton meines Mobiltelefons lies mich zusammen zucken. Ich hatte Angst abzuheben, denn die Nummer, die mich anrief, war unterdrückt. Ich malte mir aus, dass es die Polizei war und mir mitteilen wollte, dass Sonja.... Ich konnte und wollte diesen Gedanken nicht zu Ende denken und hob hastig ab. Es war mein Kumpel, Rafael. „Hey Rohan, ich hab gehört, du bist wieder da!?“ Sofort erkannte ich seine Stimme. Ein erleichtertes „Ja“ brach aus mir aus. In seinen Ohren muss es geklungen haben wie aus dem Munde eines seit Jahren aus der Haft Entlassenen. „Junge, ich habe dich zwar auch vermisst, aber doch nicht auf diese Art“, scherzte er. Rafael war immer zu Scherzen aufgelegt, immer für einen Joke bereit.   „Heute Abend hol ich dich ab und dann machen wir Party.“ Ich hatte keine Lust, mir eine Ausrede einfallen zu lassen und folgte seiner Einladung, was ich nicht hätte besser tun sollen. Und ich lehnte seine Aufforderung in meinen Gedanken ab, bis ich erkennen musste, dass ich in Gegenwart von Sonja, die Wahrheit erzählen musste.     Die Wahrheit über den Abend mit Rafel. Ich saß mit Sonja in ihrem Elternhaus in dem großen Wohnzimmer bei gedimmten Licht. Die Kaminfeuerstelle, spendete eine wohlige Wärme. Doch es war mir alles andere als wohl bei dem Gedanken, für das Worte zu finden, für das es keine Worte geben darf. Aber es war geschehen und ich war schuld daran. Wie sollte ich etwas erklären, an was ich mich selbst nicht erinnern konnte.     Konnte ich mich wirklich nicht daran erinnern, was an jener Nacht mit Rafel geschah oder wollte ich es einfach verdrängen, diese Frage lief vor meinem inneren Auge bis Sonja leibhaftig vor mir auf und ablief und mich zu einer Antwort drängte, berechtigterweise. „Ich finde es gut und mutig, dass du mir die Wahrheit erzählt hast, aber zugleich finde ich es Scheiße, was du gemacht hast. Aber soll das jetzt das Ende unserer Beziehung bedeuten?“ Ich schaute in die Leere und wünschte mir, die Zauberkräfte von Harry Potter zu haben du alles Ungeschehen zu machen. Doch ich war nur Rohan, der seine Freundin betrogen hatte. Ein Herzensbrecher wie er im Buche steht.   Fortsetzung folgt. ...
    Dec 13, 2014 3266
  • 23 Feb 2015
    Warum betet man und warum betest Du?   Im Islam betet man zu Allah, um ihm Ehre zu erweisen. Es gibt 5 Pflichtgebete, die man als Muslim jeden Tag verrichten muss.   Aber für mich sind diese Gebete kein "muss" und auch keine "Pflicht". Natürlich habe auch ist es, dass ich mich dazu zwingen muss an manchen Tagen. Aber wenn ich mich für das Gebet wasche und mir meinen Teppich hinlege, mein Kopftuch anlege und mich aufstelle, dann merke ich ein schönes warmes Gefühl. Ein Gefühl, welches sich anfühlt wie eine warme Dusche. Ich stehe an einem Ort, der mich dazu bringt, meine Seele zu öffnen, mein Herz zu zeigen und mich bewegt.   Ich bekomme meine Gedanken geordnet und damit auch ruhe in meinen Kopf. Der Alltag verschwindet und ich konzentriere mich nur auf Dich Allah. Nur Du und ich unterhalten uns, sprechen miteinander und ich kann Dir alles sagen. Nein, ich brauche es nur zu fühlen und du verstehst mich. Manchmal schenkst Du mir sofort Deine Antwort, manchmal ein paar Stunden, Tage, Wochen später. Aber ich bekomme sie. Oft sitze ich noch nach meinem Gebet auf meinem Teppich und du hast mir in der Zeit des Gebetes ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Ich ruhe in mir und geniesse diesen Augenblick mit dir. Denn nur in diesem Augenblick, fühle ich mich einfach genau richtig, sicher und wohl. Ich geniesse es die Verbindung täglich zu Dir zu haben und lasse mich einfach einmal in Deine Arme fallen.     Du bist im Gebet mein Freund Allah, der mich stützt und mir die Gewissheit gibt, dass es einen Sinn hat für Dich zu beten. Ich bete 5 Gebete am Tag, die einen Teil meiner Zeit nehmen und doch bekomme ich mehr von Dir zurück, als es irgendetwas oder irgendjemand sonst je könnte.Meine Probleme hörst Du Dir in Ruhe an. Es besteht keine Eile, im Gegenteil, das langsame Gebet gibt mir mehr Kraft und Energie. Ich fühle mich gut beraten von Dir und liebe es später Deine Zeichen zu deuten und meinen Weg dadurch jeden Tag ein Stück mehr zu finden.     An manchen Tagen sitze ich nur auf dem Sofa und tue nichts. Durch meine Pflicht Dir gegenüber bringst Du mich dazu mich zu bewegen, denn das Gebet findet in verschiedenen Positionen statt und streckt meinen Körper endlich wieder. Es tut gut sich in solchen Zeiten zu bewegen.In mir ist ein Frieden, den nur Du mir schenken kannst Allah und dafür mache ich gerne jeden Tag fünf kleine Gebete für Dich. Durch Deinen Frieden finde ich mich selbst und strahle diesen Frieden auch nach aussen hin aus. Ich kann mit Menschen schöner umgehen und auch ihnen Frieden vermitteln.Bitte Allah, nimm diese "Pflicht"-Gebete nicht von mir. Denn ich brauche unsere Gespräche und Gedankenaustausche, um zu merken, wer ich bin.Ich brauche Dich Allah. Jeden Tag.AlhamdulilahNuriyya http://nuriyya-schreibt-dir.de/allah-ich-bete-mit-dir/
    2216 Posted by Nuriyya Nuriyya
  • Warum betet man und warum betest Du?   Im Islam betet man zu Allah, um ihm Ehre zu erweisen. Es gibt 5 Pflichtgebete, die man als Muslim jeden Tag verrichten muss.   Aber für mich sind diese Gebete kein "muss" und auch keine "Pflicht". Natürlich habe auch ist es, dass ich mich dazu zwingen muss an manchen Tagen. Aber wenn ich mich für das Gebet wasche und mir meinen Teppich hinlege, mein Kopftuch anlege und mich aufstelle, dann merke ich ein schönes warmes Gefühl. Ein Gefühl, welches sich anfühlt wie eine warme Dusche. Ich stehe an einem Ort, der mich dazu bringt, meine Seele zu öffnen, mein Herz zu zeigen und mich bewegt.   Ich bekomme meine Gedanken geordnet und damit auch ruhe in meinen Kopf. Der Alltag verschwindet und ich konzentriere mich nur auf Dich Allah. Nur Du und ich unterhalten uns, sprechen miteinander und ich kann Dir alles sagen. Nein, ich brauche es nur zu fühlen und du verstehst mich. Manchmal schenkst Du mir sofort Deine Antwort, manchmal ein paar Stunden, Tage, Wochen später. Aber ich bekomme sie. Oft sitze ich noch nach meinem Gebet auf meinem Teppich und du hast mir in der Zeit des Gebetes ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Ich ruhe in mir und geniesse diesen Augenblick mit dir. Denn nur in diesem Augenblick, fühle ich mich einfach genau richtig, sicher und wohl. Ich geniesse es die Verbindung täglich zu Dir zu haben und lasse mich einfach einmal in Deine Arme fallen.     Du bist im Gebet mein Freund Allah, der mich stützt und mir die Gewissheit gibt, dass es einen Sinn hat für Dich zu beten. Ich bete 5 Gebete am Tag, die einen Teil meiner Zeit nehmen und doch bekomme ich mehr von Dir zurück, als es irgendetwas oder irgendjemand sonst je könnte.Meine Probleme hörst Du Dir in Ruhe an. Es besteht keine Eile, im Gegenteil, das langsame Gebet gibt mir mehr Kraft und Energie. Ich fühle mich gut beraten von Dir und liebe es später Deine Zeichen zu deuten und meinen Weg dadurch jeden Tag ein Stück mehr zu finden.     An manchen Tagen sitze ich nur auf dem Sofa und tue nichts. Durch meine Pflicht Dir gegenüber bringst Du mich dazu mich zu bewegen, denn das Gebet findet in verschiedenen Positionen statt und streckt meinen Körper endlich wieder. Es tut gut sich in solchen Zeiten zu bewegen.In mir ist ein Frieden, den nur Du mir schenken kannst Allah und dafür mache ich gerne jeden Tag fünf kleine Gebete für Dich. Durch Deinen Frieden finde ich mich selbst und strahle diesen Frieden auch nach aussen hin aus. Ich kann mit Menschen schöner umgehen und auch ihnen Frieden vermitteln.Bitte Allah, nimm diese "Pflicht"-Gebete nicht von mir. Denn ich brauche unsere Gespräche und Gedankenaustausche, um zu merken, wer ich bin.Ich brauche Dich Allah. Jeden Tag.AlhamdulilahNuriyya http://nuriyya-schreibt-dir.de/allah-ich-bete-mit-dir/
    Feb 23, 2015 2216
  • 25 Jul 2014
    Leider ist Ramadan zuweilen nicht nur ein Monat des Fastens, sondern, so paradox es klingen mag, artet manchmal in Völlerei aus. Weil manche am Abend und in der Nacht doppelt "nachholen", was sie tagsüber verpasst haben. Aber das ist nun wirklich nicht der Sinn der Sache.  Denn im Grunde sollte im Islam nicht nur im Ramadan maßvoll gegessen werden. Das beweist diese Überlieferung: Abu Karima al-Miqdam ibn Ma'd Yakarib (r) berichtet, dass er den Propheten (s) folgendes sagen hörte: "Der Mensch füllt kein schlimmeres Gefäß als den eigenen Magen. Dem Sohn Adams genügen einige (wenige) Bissen, um ihn am Leben zu erhalten. Doch wenn es unbedingt sein soll, dann sollte er ein Drittel (des Magens) für das Essen, ein Drittel für das Trinken und ein Drittel (leer lassen und) für leichtes Atmen (zur Verfügung stellen)." (At-Tirmidhi) Dies ist ein guter Hadith (hasan). [Riyad us-Salihin Nr. 516] Eigentlich bringt dieser kurze, mehr als 1400 Jahre alte Text viel moderne Erkenntnis über Ernährung auf den Punkt (von den sozialen/wirtschaftlichen Aspekten solch vernünftigen Essverhaltens gar nicht zu reden). Ein Drittel Essen im Magen, ein Drittel Wasser und ein Drittel Leere zum Wohlfühlen. Wenn sich jeder daran halten würde, bräuchte es keine Diäten, keine Wunderpillen, kein Fettabsaugen und viel weniger Ärzte... (Der komplette Artikel wurde erstmals am 15.7.2013 auf www.ausgerechnet-islam.com veröffentlicht)  
    2095 Posted by Chadidscha B.
  • Leider ist Ramadan zuweilen nicht nur ein Monat des Fastens, sondern, so paradox es klingen mag, artet manchmal in Völlerei aus. Weil manche am Abend und in der Nacht doppelt "nachholen", was sie tagsüber verpasst haben. Aber das ist nun wirklich nicht der Sinn der Sache.  Denn im Grunde sollte im Islam nicht nur im Ramadan maßvoll gegessen werden. Das beweist diese Überlieferung: Abu Karima al-Miqdam ibn Ma'd Yakarib (r) berichtet, dass er den Propheten (s) folgendes sagen hörte: "Der Mensch füllt kein schlimmeres Gefäß als den eigenen Magen. Dem Sohn Adams genügen einige (wenige) Bissen, um ihn am Leben zu erhalten. Doch wenn es unbedingt sein soll, dann sollte er ein Drittel (des Magens) für das Essen, ein Drittel für das Trinken und ein Drittel (leer lassen und) für leichtes Atmen (zur Verfügung stellen)." (At-Tirmidhi) Dies ist ein guter Hadith (hasan). [Riyad us-Salihin Nr. 516] Eigentlich bringt dieser kurze, mehr als 1400 Jahre alte Text viel moderne Erkenntnis über Ernährung auf den Punkt (von den sozialen/wirtschaftlichen Aspekten solch vernünftigen Essverhaltens gar nicht zu reden). Ein Drittel Essen im Magen, ein Drittel Wasser und ein Drittel Leere zum Wohlfühlen. Wenn sich jeder daran halten würde, bräuchte es keine Diäten, keine Wunderpillen, kein Fettabsaugen und viel weniger Ärzte... (Der komplette Artikel wurde erstmals am 15.7.2013 auf www.ausgerechnet-islam.com veröffentlicht)  
    Jul 25, 2014 2095
  • 27 Jan 2015
    Warum steigt die Kriminalitätsrate wenn die Anzahl der Flüchtlinge steigt? Sind Flüchtlinge krimineller? Nein! Deutsche sind eigentlich krimineller als Asylbewerber. Die Kriminalitätsrate steigt mit der Anzahl der Flüchtlinge weil die Übergriffe auf Flüchtlinge steigt. Denn Übergriffe auf Flüchtlinge, von Rassisten, fließen auch mit in die Kriminalitätsstatistik. <!--more--> Laut PRO ASYL z.B. gab es im Jahr 2014 insgesamt 256 lokale flüchtlingsfeindliche Kundgebungen oder Demonstrationen. In 153 Fällen kam es zu Angriffen auf Flüchtlingsunterkünfte und in 77 Fällen zu tätlichen Angriffen auf Flüchtlinge. In der amtlichen Kriminalstatistik werden auch Verstöße gegen das Gesetz mit eingerechnet, die Deutsche gar nicht begehen können, z.B. Verstöße gegen das Asylgesetz, was vor allem einen illegalen Aufenthalt in Deutschland meint.   Rechnet man diese angebliche "Kriminalität" nicht mit ein, da nur Ausländer dadurch "kriminell" werden können, so ergibt sich ein ganz anderes Bild - wenn es um Raub, Diebstahl, Mord und dergleichen geht, haben Deutsche die höhere Kriminalitätsrate! In der Kriminalstatistik werden auch Delikte von US-amerikanischen Wirtschaftsverbrechern und deutschen Ladendieben gezählt. Vergleicht man nun jüngste Zahlen mit den Jahren seit der Jahrtausendwende, dann zeigt der Kriminalitätstrend nach oben. Auch der Ausländeranteil daran steigt. Deutsche stellen aber die meisten Verurteilten.   Das liegt unter anderem daran, dass bestimmte Ausländergruppen (Illegale, Touristen/Durchreisende, Besucher, Grenzpendler und Stationierungsstreitkräfte) in der Kriminalstatistik mitgezählt werden, aber nicht in der Wohnbevölkerungsstatistik auftauchen. Häufig werden in Statistiken Verstöße gegen ausländer- und asylrechtliche Bestimmungen mit aufgeführt. Dadurch werden die Zahlen erneut verfälscht, da die Bürger des jeweiligen Landes gar nicht gegen solche Regelungen verstoßen können. Und überhaupt: Ob jemand krimineller ist als jemand anderes, liegt nicht an der Herkunft, sondern an der sozialen Lage.  
    2600 Posted by Hassan Mohsen
  • Warum steigt die Kriminalitätsrate wenn die Anzahl der Flüchtlinge steigt? Sind Flüchtlinge krimineller? Nein! Deutsche sind eigentlich krimineller als Asylbewerber. Die Kriminalitätsrate steigt mit der Anzahl der Flüchtlinge weil die Übergriffe auf Flüchtlinge steigt. Denn Übergriffe auf Flüchtlinge, von Rassisten, fließen auch mit in die Kriminalitätsstatistik. <!--more--> Laut PRO ASYL z.B. gab es im Jahr 2014 insgesamt 256 lokale flüchtlingsfeindliche Kundgebungen oder Demonstrationen. In 153 Fällen kam es zu Angriffen auf Flüchtlingsunterkünfte und in 77 Fällen zu tätlichen Angriffen auf Flüchtlinge. In der amtlichen Kriminalstatistik werden auch Verstöße gegen das Gesetz mit eingerechnet, die Deutsche gar nicht begehen können, z.B. Verstöße gegen das Asylgesetz, was vor allem einen illegalen Aufenthalt in Deutschland meint.   Rechnet man diese angebliche "Kriminalität" nicht mit ein, da nur Ausländer dadurch "kriminell" werden können, so ergibt sich ein ganz anderes Bild - wenn es um Raub, Diebstahl, Mord und dergleichen geht, haben Deutsche die höhere Kriminalitätsrate! In der Kriminalstatistik werden auch Delikte von US-amerikanischen Wirtschaftsverbrechern und deutschen Ladendieben gezählt. Vergleicht man nun jüngste Zahlen mit den Jahren seit der Jahrtausendwende, dann zeigt der Kriminalitätstrend nach oben. Auch der Ausländeranteil daran steigt. Deutsche stellen aber die meisten Verurteilten.   Das liegt unter anderem daran, dass bestimmte Ausländergruppen (Illegale, Touristen/Durchreisende, Besucher, Grenzpendler und Stationierungsstreitkräfte) in der Kriminalstatistik mitgezählt werden, aber nicht in der Wohnbevölkerungsstatistik auftauchen. Häufig werden in Statistiken Verstöße gegen ausländer- und asylrechtliche Bestimmungen mit aufgeführt. Dadurch werden die Zahlen erneut verfälscht, da die Bürger des jeweiligen Landes gar nicht gegen solche Regelungen verstoßen können. Und überhaupt: Ob jemand krimineller ist als jemand anderes, liegt nicht an der Herkunft, sondern an der sozialen Lage.  
    Jan 27, 2015 2600
  • 06 Jun 2015
    2015  1. Ramadan: 18. Juni 2015 Das Fastenbrechenfest: 17. - 19. Juli 2015 Das Opferfest: 24. - 27. September 2015 Weitere wichtige Tage im islamischen Kalender:  Mevlid (Geburtstag des Propheten Muhammad): 2/3. Januar 2015 + 22/23. Dezember 2015 Das islamische Neujahr (1437 n.H.): 14. Oktober 2015 Ashura-Fest (Fasten- und Rettungstag des Propheten Moses): 23. Oktober 2015 2016 1. Ramadan: 6. Juni 2016 Das Fastenbrechenfest: 5. - 7. Juli 2016 Das Opferfest: 12. - 15. September 2016 Weitere wichtige Tage im islamischen Kalender:  Mevlid (Geburtstag des Propheten Muhammad): 11/12. Dezember 2016 Das islamische Neujahr (1438 n.H.): 2. Oktober 2016 Ashura-Fest (Fasten- und Rettungstag des Propheten Moses): 11. Oktober 2016 2017 1. Ramadan: 27. Maii 2017 Das Fastenbrechenfest: 25. - 27. Juni 2017 Das Opferfest: 1. - 4. September 2017 Weitere wichtige Tage im islamischen Kalender:  Mevlid (Geburtstag des Propheten Muhammad): 30 November / 01. Dezember 2017 Das islamische Neujahr (1439 n.H.): 21. September 2017 Ashura-Fest (Fasten- und Rettungstag des Propheten Moses): 30. September 2017 2018 1. Ramadan: 16. Mai 2018 Das Fastenbrechenfest: 15. - 17. Juni 2018 Das Opferfest: 21. - 24. August 2018 Weitere wichtige Tage im islamischen Kalender:  Mevlid (Geburtstag des Propheten Muhammad): 19/20 November 2018 Das islamische Neujahr (1440 n.H.): 11. September 2018 Ashura-Fest (Fasten- und Rettungstag des Propheten Moses): 20. September 2018 2019 1. Ramadan: 6. Mai 2019 Das Fastenbrechenfest: 5. - 7. Juni 2019 Das Opferfest: 11. - 14. August 2019 Weitere wichtige Tage im islamischen Kalender:  Mevlid (Geburtstag des Propheten Muhammad): 8/9 November 2019 Das islamische Neujahr (1441 n.H.): 31. August 2019 Ashura-Fest (Fasten- und Rettungstag des Propheten Moses): 9. September 2019 Fastenbrechenfest: Auch Ramadanfest, Arabisch „Idul Fitr“, Türkisch „Ramazan Bayramı“Opferfest: Arabisch „Idul Adha“, Türkisch „Kurban Bayrami“. Das Opferfest ist das höchst islamische Fest.Nach Hidschra (n.H.): d.h. nach der Auswanderung des Propheten Muhammad von Mekka nach Medina im Jahre 622 n.Ch. (Beginn der islamischen Zeitrechnung) 
    11074 Posted by Youssef wasalam
  • 2015  1. Ramadan: 18. Juni 2015 Das Fastenbrechenfest: 17. - 19. Juli 2015 Das Opferfest: 24. - 27. September 2015 Weitere wichtige Tage im islamischen Kalender:  Mevlid (Geburtstag des Propheten Muhammad): 2/3. Januar 2015 + 22/23. Dezember 2015 Das islamische Neujahr (1437 n.H.): 14. Oktober 2015 Ashura-Fest (Fasten- und Rettungstag des Propheten Moses): 23. Oktober 2015 2016 1. Ramadan: 6. Juni 2016 Das Fastenbrechenfest: 5. - 7. Juli 2016 Das Opferfest: 12. - 15. September 2016 Weitere wichtige Tage im islamischen Kalender:  Mevlid (Geburtstag des Propheten Muhammad): 11/12. Dezember 2016 Das islamische Neujahr (1438 n.H.): 2. Oktober 2016 Ashura-Fest (Fasten- und Rettungstag des Propheten Moses): 11. Oktober 2016 2017 1. Ramadan: 27. Maii 2017 Das Fastenbrechenfest: 25. - 27. Juni 2017 Das Opferfest: 1. - 4. September 2017 Weitere wichtige Tage im islamischen Kalender:  Mevlid (Geburtstag des Propheten Muhammad): 30 November / 01. Dezember 2017 Das islamische Neujahr (1439 n.H.): 21. September 2017 Ashura-Fest (Fasten- und Rettungstag des Propheten Moses): 30. September 2017 2018 1. Ramadan: 16. Mai 2018 Das Fastenbrechenfest: 15. - 17. Juni 2018 Das Opferfest: 21. - 24. August 2018 Weitere wichtige Tage im islamischen Kalender:  Mevlid (Geburtstag des Propheten Muhammad): 19/20 November 2018 Das islamische Neujahr (1440 n.H.): 11. September 2018 Ashura-Fest (Fasten- und Rettungstag des Propheten Moses): 20. September 2018 2019 1. Ramadan: 6. Mai 2019 Das Fastenbrechenfest: 5. - 7. Juni 2019 Das Opferfest: 11. - 14. August 2019 Weitere wichtige Tage im islamischen Kalender:  Mevlid (Geburtstag des Propheten Muhammad): 8/9 November 2019 Das islamische Neujahr (1441 n.H.): 31. August 2019 Ashura-Fest (Fasten- und Rettungstag des Propheten Moses): 9. September 2019 Fastenbrechenfest: Auch Ramadanfest, Arabisch „Idul Fitr“, Türkisch „Ramazan Bayramı“Opferfest: Arabisch „Idul Adha“, Türkisch „Kurban Bayrami“. Das Opferfest ist das höchst islamische Fest.Nach Hidschra (n.H.): d.h. nach der Auswanderung des Propheten Muhammad von Mekka nach Medina im Jahre 622 n.Ch. (Beginn der islamischen Zeitrechnung) 
    Jun 06, 2015 11074
  • 17 Oct 2014
    Laut die offiziele Facebookseite von Abdul adhim siehe unten ,darf abdul adhim in al Nur Moschee Berlin nicht mehr predigen . ist Günter Jauch  daran schuld ?    Abdul Adhim Kamouss 22 hours ago Liebe Geschwister,nach 17 Jahren Dawa Arbeit mit zahlreichen Bildungsseminaren, Predigten, Unterrichten und Betreuungsangeboten sowie weiteren Aktivitäten in der Al Nur Moschee Berlin muss ich euch bedauerlicherweise Folgendes mitteilen:Der Vorstand der Al Nur Moschee hat entschieden, mir ihre Plattform für den Sonntagsunterricht nicht mehr zur Verfügung zu stellen. Da der Beschluss mit sofortiger Wirkung in Kraft getreten ist, wird der Sonntagsunterricht mit mir nicht mehr in der Al Nur Moschee stattfinden.Über die Weiterführung des Sonntagsunterrichts werde ich euch insha'allah demnächst in Kenntnis setzen. Ich bedauere die Entscheidung des Vorstandes zutiefst und wünsche der Al Nur Moschee weiterhin viel Segen.Möge Allah swt uns für den Dienst der Dawa einsetzen und standhaft machen.Ich liebe euch Abdul Adhim
    1801 Posted by Youssef wasalam
  • Laut die offiziele Facebookseite von Abdul adhim siehe unten ,darf abdul adhim in al Nur Moschee Berlin nicht mehr predigen . ist Günter Jauch  daran schuld ?    Abdul Adhim Kamouss 22 hours ago Liebe Geschwister,nach 17 Jahren Dawa Arbeit mit zahlreichen Bildungsseminaren, Predigten, Unterrichten und Betreuungsangeboten sowie weiteren Aktivitäten in der Al Nur Moschee Berlin muss ich euch bedauerlicherweise Folgendes mitteilen:Der Vorstand der Al Nur Moschee hat entschieden, mir ihre Plattform für den Sonntagsunterricht nicht mehr zur Verfügung zu stellen. Da der Beschluss mit sofortiger Wirkung in Kraft getreten ist, wird der Sonntagsunterricht mit mir nicht mehr in der Al Nur Moschee stattfinden.Über die Weiterführung des Sonntagsunterrichts werde ich euch insha'allah demnächst in Kenntnis setzen. Ich bedauere die Entscheidung des Vorstandes zutiefst und wünsche der Al Nur Moschee weiterhin viel Segen.Möge Allah swt uns für den Dienst der Dawa einsetzen und standhaft machen.Ich liebe euch Abdul Adhim
    Oct 17, 2014 1801
  • 26 Jul 2014
    Eben nach dem Maghrib-Gebet schlich ich mich ins Schlafzimmer, um bei meinem Sohn nach dem Rechten zu sehen. 11 Wochen ist er alt, unser Sonnenschein, ein liebes Kind alhamdulillah. Im Schein des Nachtlichts mustere ich sein kleines Gesicht, von Allah so hübsch geformt, dass ich mich jeden Tag neu in ihn verliebe. Es ist still im Zimmer, friedlich, nur sein ruhiges Atmen ist zu hören. Plötzlich sehe ich vor meinem inneren Auge Feuer, Bomben, Explosionen. Ich höre Schreie, Weinen, Wimmern. Während ich in diesem dunklen Zimmer sitze, denke ich an all die Mütter dort draußen, in Palästina, Syrien und im Irak. In Somalia, Mali, China. Mütter, die wie ich vor Sorge um ihr Kind verrückt werden würden und die in genau diesem Augenblick tausende Kilometer entfernt um ihr Leben und das ihrer Kinder, Männer, Eltern, Verwandten und Freunde zittern. Im Moment kann ich nicht durch mein Facebook scrollen oder Nachrichten schauen, ohne tiefe Trauer zu empfinden. Beschämt sitze ich beim Iftar mit meinem Mann.  Vor uns ein alhamdulillah reich gedeckter Tisch, das Kind gesund im Bettchen, der Kühlschrank voll, die Gewissheit, dass nachher eine ruhige Nacht in unserem Bett auf uns wartet. Subhan’Allah. Ich schäme mich tatsächlich, weil ich so vieles habe und andere so sehr leiden müssen. Ich fühle mich machtlos in dieser Situation, in der ich zusehen muss, wie meine Geschwister im Glauben tagtäglich leiden müssen. Doch was hilft? Beten! Bittegebete an den Allmächtigen, dass Er die Menschen befreien möge von all dem Unrecht. Dass Er ihnen Kraft gebe in dieser schrecklichen Zeit voll Unsicherheit und Leid. Dass Er die Verstorbenen ins Paradies gehen lässt und den Verwandten Trost spendet. Dass wir, die wir durch seine Gnade hier in Frieden leben dürfen, niemals undankbar werden mögen und unsere Geschwister nicht vergessen. Dass die Kinder, die ihre Eltern verloren haben, rechtschaffene Erwachsene werden und in Frieden leben können. Dass keine Mutter mehr ihr Kind zu Grabe tragen muss. Dass das Morden, die Vergewaltigungen und die Bombenangriffe aufhören. Ya Allah, bitte, hilf unseren Geschwistern, weil wir es nicht können! Bitte erhöre unsere Gebete und stärke sie, weil wir keine Macht dazu haben. Hilf uns gegen die Ungerechten und Strafe jene, die zu ihnen gehören. Amin   Artikel vom 10.07.2014, mehr auf www.hijabiblog.com
    2037 Posted by Amal Hijabi
  • Eben nach dem Maghrib-Gebet schlich ich mich ins Schlafzimmer, um bei meinem Sohn nach dem Rechten zu sehen. 11 Wochen ist er alt, unser Sonnenschein, ein liebes Kind alhamdulillah. Im Schein des Nachtlichts mustere ich sein kleines Gesicht, von Allah so hübsch geformt, dass ich mich jeden Tag neu in ihn verliebe. Es ist still im Zimmer, friedlich, nur sein ruhiges Atmen ist zu hören. Plötzlich sehe ich vor meinem inneren Auge Feuer, Bomben, Explosionen. Ich höre Schreie, Weinen, Wimmern. Während ich in diesem dunklen Zimmer sitze, denke ich an all die Mütter dort draußen, in Palästina, Syrien und im Irak. In Somalia, Mali, China. Mütter, die wie ich vor Sorge um ihr Kind verrückt werden würden und die in genau diesem Augenblick tausende Kilometer entfernt um ihr Leben und das ihrer Kinder, Männer, Eltern, Verwandten und Freunde zittern. Im Moment kann ich nicht durch mein Facebook scrollen oder Nachrichten schauen, ohne tiefe Trauer zu empfinden. Beschämt sitze ich beim Iftar mit meinem Mann.  Vor uns ein alhamdulillah reich gedeckter Tisch, das Kind gesund im Bettchen, der Kühlschrank voll, die Gewissheit, dass nachher eine ruhige Nacht in unserem Bett auf uns wartet. Subhan’Allah. Ich schäme mich tatsächlich, weil ich so vieles habe und andere so sehr leiden müssen. Ich fühle mich machtlos in dieser Situation, in der ich zusehen muss, wie meine Geschwister im Glauben tagtäglich leiden müssen. Doch was hilft? Beten! Bittegebete an den Allmächtigen, dass Er die Menschen befreien möge von all dem Unrecht. Dass Er ihnen Kraft gebe in dieser schrecklichen Zeit voll Unsicherheit und Leid. Dass Er die Verstorbenen ins Paradies gehen lässt und den Verwandten Trost spendet. Dass wir, die wir durch seine Gnade hier in Frieden leben dürfen, niemals undankbar werden mögen und unsere Geschwister nicht vergessen. Dass die Kinder, die ihre Eltern verloren haben, rechtschaffene Erwachsene werden und in Frieden leben können. Dass keine Mutter mehr ihr Kind zu Grabe tragen muss. Dass das Morden, die Vergewaltigungen und die Bombenangriffe aufhören. Ya Allah, bitte, hilf unseren Geschwistern, weil wir es nicht können! Bitte erhöre unsere Gebete und stärke sie, weil wir keine Macht dazu haben. Hilf uns gegen die Ungerechten und Strafe jene, die zu ihnen gehören. Amin   Artikel vom 10.07.2014, mehr auf www.hijabiblog.com
    Jul 26, 2014 2037
  • 26 Oct 2014
    Immer wieder hört man im Alltag dass die Muslima unterdrückt sei, eine unscheinbare Person die nie raus geht, unterdrückt von Ehemann, Brüdern etc, ein Lebewesen das immer Folge leisten muss, nicht widersprechen darf und/oder geschlagen wird. Auch mir stellt man solche Fragen, respektive äussert mir gegenüber solche Einschätzungen und ich staune immer wieder, wie gerne man die Augen verschliesst vor der Wahrheit und weiterhin gerne an alles brav wiederholt was man gehört oder gelesen hat, egal wie falsch es ist! Traurig aber wahr, Gerüchte in die Welt setzen scheint Spass zu machen und falsche “Wahrheiten” trotz besserem Wissen zu erzählen auch, auch wenn man dadurch Menschen bewusst ausgrenzt, verletzt oder schlecht macht.Da in den Medien meistens Nichtmuslime gefragt werden oder “moderne” Muslime die so weltoffen sind dass ihr Islam eher dem  Christentum gleicht oder allenfalls nur noch eine komische Tradition ist, oder man muslimischen Teilnehmern gerne mitten im Satz das Gespräch entzieht, möchte ich gerne mal aus meiner, unserer muslimischen Sicht das Thema Frau im Islam erörtern.   Ich zwinge niemanden dazu meine Sicht anzunehmen, mit mir einer Meinung zu sein, aber jetzt reden “wir”! Wir Muslime über uns selber. Wie kann ein nicht muslimischer Mann oder ein nicht muslimische Frau wissen wollen oder entscheiden wollen wie wir leben? Ob wir unterdrückt sind, arm sind, das Kopftuch trägen MüSSEN, etc? Warum zum Geier scheut ihr euch so uns direkt zu fragen? Ah, ich weiss schon, eben darum, weil eigentlich jeder weiss dass all die erzählten Märchen über Muslime eben nur Märchen sind. Ich frage euch, würden all die Schauermärchen stimmen, wären Frauen im Islam tatsächlich unterdrückt, warum sind dann die meisten Menschen die den Islam annehmen weiblich? Weil sie alle unterdrückt werden wollen?? Wohl kaum! Also, gehen wir es mal an, Punkt um Punkt.   Aussage 1: Das Paradies der Muslime ist nur für Männer. FALSCH =”Siehe, die muslimischen Männer und Frauen, die gläubigen, gehorsamen, wahrhaftigen, standhaften, demütigen, Almosen spendenden, fastenden, ihre Scham hütenden und Allahs häufig gedenkenden Männer und Frauen, bereitet hat ihnen Allah einen gewaltigen Lohn.”(33:35) “Wer das Rechte tut, sei es Mann oder Frau, wenn er nur gläubig ist, den wollen wir lebendig machen zu einem guten Leben und wollen ihn belohnen für seine Werke.”(16:97)   Aussage 2: Frauen dürfen im Islam nicht lernen, nicht lesen, nicht schreiben, nicht zur Schule gehen FALSCH =Der Prophet Muhammad (s.a.w.s.) sagte: “Das Streben nach Wissen ist eine Pflicht für jeden Muslim, Mann oder Frau“, und weiter: “Sucht nach Wissen, von der Wiege bis zum Grab.”   Aussage 3: Die Frauen sind  schlechter gestellt als die Männer und die Männer stehen über ihnen FALSCH=  “Die Männer sind die Verantwortlichen für die Frauen wegen dem, was Gott den einen vor den anderen gewährt hat, und wegen dem, was sie (die Männer) von ihrem Besitz als Unterhalt geben.”(4:34) STOP! Aber nicht so wie ihr denkt! Sondern so: Der Mann ist verantwortlich, da wir Frauen allgemein meist etwas schwächer sind, sensibler, etc. Zudem trägt der Mann in der islamischen Gesellschaft die volle Unterhaltspflicht für seine Familie. Er ist dazu moralisch und auch gesetzlich verpflichtet. Hält man sich daran, dann gehört somit alles was die Frau verdient IHR und sie kann damit machen was sie will. Sie kann es teilen, für die Familie verwenden, oder für sich selbst. Das heisst, hat eine Frau ein Geschäft, einen Besitz, etc dann gehört er ihr allein, ausser sie will den Besitz mit ihrem Mann teilen!   Aussage 4: Männer scheinen mehr wert zu sein als Frauen, denn sie erben mehr FALSCH= Es ist richtig dass der Erbanteil eines Mannes grösser ist als der Erbanteil einer Frau (welcher cirka die Hälfte ist). Aber nun, nach der Aussage 3 wisst ihr auch warum! Weil der Mann alleine finanziell verantwortlich ist für seine Frau(en) und Kinder! Daher benötigen diese logischerweise auch mehr.   Ausserdem, das bedeutet somit auch, dass der Erbteil der Frau, auch wenn kleiner, ihr ALLEIN gehört! Aussage 5: Eine Frau hat keinerlei Entscheidungsrecht oder Mitspracherecht bei der Heirat FALSCH= Eine Frau hat sehr wohl ein recht mit zu entscheiden wen sie heiraten will, allerdings wäre zb eine zu grosse Nase oder krumme Beine oder eine falsche Haarfarbe kein wirklicher Ablehnungsgrund, im Islam kommt es schliesslich hauptsächlich auf das Innere an, aber hat sie wirkliche Gründe dann kann sie selbstverständlich ablehnen und wenn ihre Familie praktizierend ist, dann wird sie die Entscheidung der Tochter akzeptieren. Wenn nicht, hat das nichts mit dem Islam zu tun, sondern mit falschem Verhalten der Eltern. Aussage 6: Die muslimische Frau wird durch die Kleidung unterdrückt Nein!= Ich persönlich würde eher sagen beschützt, aber schauen wir es im Ganzen an: Eine muslimische Frau kann vor ihrem Mann, ihrer Familie oder wirklich nahen Blutsverwandten und/oder ihren Schwiegerelten fast alles tragen was sie mag, solange es nicht aufreizend ist und sie nicht gerade in Unterwäsche herumläuft (ausser vor ihrem Mann)  :-) Geht sie aber aus dem Haus, oder sind andere Männer anwesend, dann sollte sie Kleidung tragen welche ihren Körper bedeckt und nicht unbedingt Form betont ist. Schauen wir uns hierzulande in Europa die westliche Mode an, wo es immer mehr darum geht auf zu fallen, Körper zu zeigen, sich zu entblössen,  die Kleider immer kürzer werden, mehr Haut zeigen, wo die Frauen auf Werbeplakaten halb nackt für Turnschuhe, Parfüms etc werben – fragt euch selbst ehrlich wer da weniger wert ist, zumindest als weniger wert dargestellt wird, wenn man halbnackte Frauen zum werben aller möglichen Dinge benützen kann.   Übrigens, betreffen Kleidungsvorschriften nicht nur Frauen: “Sprich zu den gläubigen Männern, dass sie ihre Blicke zu Boden schlagen und ihre Scham hüten sollen. Das ist reiner für sie. Siehe, Allah kennt ihr Tun. Und sprich zu den gläubigen Frauen, dass sie ihre Blicke zu Boden schlagen und ihre Scham hüten und dass sie ihre Reize nicht zur Schau stellen sollen, bis auf das, was davon sichtbar sein muss, und dass sie ihren Schleier über ihren Busen schlagen und ihre Reize nur ihren Ehegatten zeigen… “(24:30-3 1) Fortsetzung folgt inchallah (= so Gott will)
    3263 Posted by Karin Iman Yamina
  • Immer wieder hört man im Alltag dass die Muslima unterdrückt sei, eine unscheinbare Person die nie raus geht, unterdrückt von Ehemann, Brüdern etc, ein Lebewesen das immer Folge leisten muss, nicht widersprechen darf und/oder geschlagen wird. Auch mir stellt man solche Fragen, respektive äussert mir gegenüber solche Einschätzungen und ich staune immer wieder, wie gerne man die Augen verschliesst vor der Wahrheit und weiterhin gerne an alles brav wiederholt was man gehört oder gelesen hat, egal wie falsch es ist! Traurig aber wahr, Gerüchte in die Welt setzen scheint Spass zu machen und falsche “Wahrheiten” trotz besserem Wissen zu erzählen auch, auch wenn man dadurch Menschen bewusst ausgrenzt, verletzt oder schlecht macht.Da in den Medien meistens Nichtmuslime gefragt werden oder “moderne” Muslime die so weltoffen sind dass ihr Islam eher dem  Christentum gleicht oder allenfalls nur noch eine komische Tradition ist, oder man muslimischen Teilnehmern gerne mitten im Satz das Gespräch entzieht, möchte ich gerne mal aus meiner, unserer muslimischen Sicht das Thema Frau im Islam erörtern.   Ich zwinge niemanden dazu meine Sicht anzunehmen, mit mir einer Meinung zu sein, aber jetzt reden “wir”! Wir Muslime über uns selber. Wie kann ein nicht muslimischer Mann oder ein nicht muslimische Frau wissen wollen oder entscheiden wollen wie wir leben? Ob wir unterdrückt sind, arm sind, das Kopftuch trägen MüSSEN, etc? Warum zum Geier scheut ihr euch so uns direkt zu fragen? Ah, ich weiss schon, eben darum, weil eigentlich jeder weiss dass all die erzählten Märchen über Muslime eben nur Märchen sind. Ich frage euch, würden all die Schauermärchen stimmen, wären Frauen im Islam tatsächlich unterdrückt, warum sind dann die meisten Menschen die den Islam annehmen weiblich? Weil sie alle unterdrückt werden wollen?? Wohl kaum! Also, gehen wir es mal an, Punkt um Punkt.   Aussage 1: Das Paradies der Muslime ist nur für Männer. FALSCH =”Siehe, die muslimischen Männer und Frauen, die gläubigen, gehorsamen, wahrhaftigen, standhaften, demütigen, Almosen spendenden, fastenden, ihre Scham hütenden und Allahs häufig gedenkenden Männer und Frauen, bereitet hat ihnen Allah einen gewaltigen Lohn.”(33:35) “Wer das Rechte tut, sei es Mann oder Frau, wenn er nur gläubig ist, den wollen wir lebendig machen zu einem guten Leben und wollen ihn belohnen für seine Werke.”(16:97)   Aussage 2: Frauen dürfen im Islam nicht lernen, nicht lesen, nicht schreiben, nicht zur Schule gehen FALSCH =Der Prophet Muhammad (s.a.w.s.) sagte: “Das Streben nach Wissen ist eine Pflicht für jeden Muslim, Mann oder Frau“, und weiter: “Sucht nach Wissen, von der Wiege bis zum Grab.”   Aussage 3: Die Frauen sind  schlechter gestellt als die Männer und die Männer stehen über ihnen FALSCH=  “Die Männer sind die Verantwortlichen für die Frauen wegen dem, was Gott den einen vor den anderen gewährt hat, und wegen dem, was sie (die Männer) von ihrem Besitz als Unterhalt geben.”(4:34) STOP! Aber nicht so wie ihr denkt! Sondern so: Der Mann ist verantwortlich, da wir Frauen allgemein meist etwas schwächer sind, sensibler, etc. Zudem trägt der Mann in der islamischen Gesellschaft die volle Unterhaltspflicht für seine Familie. Er ist dazu moralisch und auch gesetzlich verpflichtet. Hält man sich daran, dann gehört somit alles was die Frau verdient IHR und sie kann damit machen was sie will. Sie kann es teilen, für die Familie verwenden, oder für sich selbst. Das heisst, hat eine Frau ein Geschäft, einen Besitz, etc dann gehört er ihr allein, ausser sie will den Besitz mit ihrem Mann teilen!   Aussage 4: Männer scheinen mehr wert zu sein als Frauen, denn sie erben mehr FALSCH= Es ist richtig dass der Erbanteil eines Mannes grösser ist als der Erbanteil einer Frau (welcher cirka die Hälfte ist). Aber nun, nach der Aussage 3 wisst ihr auch warum! Weil der Mann alleine finanziell verantwortlich ist für seine Frau(en) und Kinder! Daher benötigen diese logischerweise auch mehr.   Ausserdem, das bedeutet somit auch, dass der Erbteil der Frau, auch wenn kleiner, ihr ALLEIN gehört! Aussage 5: Eine Frau hat keinerlei Entscheidungsrecht oder Mitspracherecht bei der Heirat FALSCH= Eine Frau hat sehr wohl ein recht mit zu entscheiden wen sie heiraten will, allerdings wäre zb eine zu grosse Nase oder krumme Beine oder eine falsche Haarfarbe kein wirklicher Ablehnungsgrund, im Islam kommt es schliesslich hauptsächlich auf das Innere an, aber hat sie wirkliche Gründe dann kann sie selbstverständlich ablehnen und wenn ihre Familie praktizierend ist, dann wird sie die Entscheidung der Tochter akzeptieren. Wenn nicht, hat das nichts mit dem Islam zu tun, sondern mit falschem Verhalten der Eltern. Aussage 6: Die muslimische Frau wird durch die Kleidung unterdrückt Nein!= Ich persönlich würde eher sagen beschützt, aber schauen wir es im Ganzen an: Eine muslimische Frau kann vor ihrem Mann, ihrer Familie oder wirklich nahen Blutsverwandten und/oder ihren Schwiegerelten fast alles tragen was sie mag, solange es nicht aufreizend ist und sie nicht gerade in Unterwäsche herumläuft (ausser vor ihrem Mann)  :-) Geht sie aber aus dem Haus, oder sind andere Männer anwesend, dann sollte sie Kleidung tragen welche ihren Körper bedeckt und nicht unbedingt Form betont ist. Schauen wir uns hierzulande in Europa die westliche Mode an, wo es immer mehr darum geht auf zu fallen, Körper zu zeigen, sich zu entblössen,  die Kleider immer kürzer werden, mehr Haut zeigen, wo die Frauen auf Werbeplakaten halb nackt für Turnschuhe, Parfüms etc werben – fragt euch selbst ehrlich wer da weniger wert ist, zumindest als weniger wert dargestellt wird, wenn man halbnackte Frauen zum werben aller möglichen Dinge benützen kann.   Übrigens, betreffen Kleidungsvorschriften nicht nur Frauen: “Sprich zu den gläubigen Männern, dass sie ihre Blicke zu Boden schlagen und ihre Scham hüten sollen. Das ist reiner für sie. Siehe, Allah kennt ihr Tun. Und sprich zu den gläubigen Frauen, dass sie ihre Blicke zu Boden schlagen und ihre Scham hüten und dass sie ihre Reize nicht zur Schau stellen sollen, bis auf das, was davon sichtbar sein muss, und dass sie ihren Schleier über ihren Busen schlagen und ihre Reize nur ihren Ehegatten zeigen… “(24:30-3 1) Fortsetzung folgt inchallah (= so Gott will)
    Oct 26, 2014 3263

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